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... Aufräumen
Obwohl der Gedanke, Gegenstände wieder zurückzulegen, obgleich man sie ja irgendwann wieder benötigt, unsinnig erscheint, liegt in der Tatsache, dass es so aussieht, als ob sie ihren Platz nie verlassen hätten, aber dennoch eine neue Position inne haben, ein gewisser Reiz. Das nennt man Entropie.
... Klimaschutz
Uns geht es zu gut!
Wir haben tatsächlich so viel Freizeit um uns über Klimaschutz Gedanken zu machen, Schuldgefühle zu entwickeln und das dann noch auf 'green IT' Hardware niederzuschreiben und per Internet um die Welt zu schicken.
Dabei frage ich mich, was der Zirkus soll. Man bekommt dauernd den Eindruck, früher sei alles besser gewesen.
Heute heißt Raider Twix, William Thomson Lord Kelvin und das Wetter eben Klima. Man konnte mal eine Riester Rente ansparen, was laut aktueller Statistik die berechtigten einfach vergessen haben zu beantragen. Stattdessen investieren sie in die Trittin Rente.
Es sieht nänlich so aus: Herr Trittin hat unter Rot-Grün das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) auf den Weg gebracht welches folgendes besagt: Wer Umweltfreundlichen CO2 neutralen Strom einspeist bekommt dafür ein vielfaches des regulären Abnahmepreises. Toll.
Jeder, der die Möglichkeit hat, kann mitmachen. Die breite Masse muss allerdings mangels Mitteln passen. Man benötigt nämlich neben dem passenden Kleingeld z.B. auch noch jede Menge versiegelter Bodenfläche über der man mit Photovoltaik die CO2 regulierende Pflanzenwelt vor der Sonne abschirmen kann. Das diese PV Zellen irgendwann zu nicht recyclebarem Schrott werden und in der Anfangszeit bei der Herstellung mehr Energie gekostet haben, als sie einfahren konnten will ich mal wohlwollend ignorieren. Jetzt haben wir nämlich die nächste Stufe der Auswirkungen von Sonne und Wind: sie sind absolut unberechenbar. Auch wenn viele Bedenkenträger anscheinend lessez fair eingestellt sind, so ergeben sich daraus dennoch Probleme: Der Strom wird eingespeist, wie er kommt. Wo früher die E-Werke zur mittäglichen Spitzenzeit (Elektroherd) die Generatoren auf Hochlast fuhren oder Pumpspeicherwerke nutzten wird heute bei Sonnenschein und stürmischem Wetter eine so große Menge ins Netz gespeist, dass wir die Überkapazitäten schon an unsere Landesnachbarn 'verkaufen' mussten. Genauer gesagt haben diese von uns Geld dafür bekommen, dass sie den Strom genommen haben.
Mit den Überkapazitäten steigt auch die Spannung an der Steckdose des Endverbrauchers. Da können die E-Werke dann nur langsam die Generatoren runter regeln. Kommt dann eine Wolke oder Flaute, bricht die Spannung auch schon mal gewaltig ein. Darum gibt es mittlerweile auch ein neues Gesetz für die zulässige Spannung an der Steckdose des Verbrauchers: 230V +- 10%, also 207 bis 253 Volt. Viele Netzteile in elektronischen Geräten sind dem möglicherweise nicht gewachsen. Dann müssen eben neue her. Dann auch nur noch RoHS und green IT. Die belasten die Umwelt bestimmt nicht mit dem bösen CO2.
Worauf ich ursprüglich hinauswollte ist ja diese unsägliche CO2 Debatte: Neben all den unberechenbaren 'normalen' Faktoren auf diesem Planeten ist das CO2, der einzige, den wir (wenigstens zu Teilen) selber produzieren können. Da liegt es natürlich nah, dies wieder zu reduzieren. Nur wie? Im kleinen, im trauten Heim? Viehzucht und Industrie abschaffen?
Den Sauriern sind wir nicht böse: die haben ihr CO2 respektive ihre C-OH Gruppen ja am Ende für sich behalten und uns damit heute das Öl beschert, mit dem wir unsere Motoren betreiben. Ergo sind gar nicht wir es, die CO2 ausstoßen, sondern die Saurier!
Außerdem ging es der Artenvielfalt bei jeder Eiszeit mehr an den Kragen als in wärmeren Erd Perioden. Aber das will von den klügsten Männern der Welt keiner wahr haben.
Kein Wunder, dass sich bei den vielen Grippekranken das Erdklima erwärmt.
... Politik
Meiner Meinung nach gehört Politik zu den wirklich wichtigen Bereichen, für die sich ein Heranwachsender intressieren sollte. Politik gehört aber auch zu eben jenem Themenkomplex, über den zu debattieren in Kundengesprächen fast überall untersagt ist. Wohl auch zu Recht! Ich werde es daher vermeiden meine politische Richtung durch namentliche Nennung einer bestimmten Partei hier zu erwähnen - der geneigte Leser wird es sich aber warscheinlich denken können.
Politiker zu sein ist ein undankbarer Beruf: es müssen Lösungen für akute Probleme präsentiert werden, aber es darf dabei nicht aus dem vollen geschöpft werden. Will sagen: selbst wenn ein richtiges Lösungskonzept fertig ausgearbeitet in der Schublade liegt, kommt es in den meisten Fällen nicht auf den Tisch. Das hat eine genauso simple wie tragische Ursache:
Ein Politiker muß für den Leumund seiner Partei alles erforderliche tun, um bei den nächsten Wahlen keine Stimmen zu verlieren. Denn in diesem Fall nützt auch das beste Programm nichts, wenn es niemanden gibt der es durchsetzt.
Der Grund, warum die besseren Lösungsvorschläge im politischen Dilemma auch gleichzeitig die schlechteren sind, ist ganz einfach die Dauer der Durchführbarkeit! Eine langfristige, sinnvolle Lösungsidee würde, da sie ja keine plötzlichen Veränderungen der Misere herbei führte keine allzugroße Akzeptanz finden - weder bei den "Kollegen" noch beim Volk.
Also wird wieder eine Alternative genommen, die mehr schlecht als recht die aktuellen Misstände beseitigt, indem sie diese einfach umschichtet. Wir erinnern uns an die Physik: actio = reaktio, d.h. es kann nicht auf einmal mehr Geld für einen Bereich zur Verfügung stehen als vorher! Was einem Bereich zu Gute kommt, wird einem anderen dafür entzogen. Und auch hier scheinen die Gesetze der Physik zu gelten: Bei jeder Energieumverteilung entsteht Verlustleistung (meist in Form von Wärme). Diese - und das unterstelle ich an dieser Stelle mal ganz dreist - findet sich in Form von Schwarz-Geldern in den Taschen derer, die an den großen Transaktionen beteiligt sind. Ein bischen Schwund ist halt immer, und seien es nur die Buchungskosten und der logistische Aufwand.
Damit ist klar, dass der momentane Kurs, welcher uns zielsicher ins Abseits führt auch nicht aufgehalten werden kann.
Wer an dieser Stelle mit Diktatur oder Anarchie liebäugelt, der solle wissen, dass ich diesen Gedanken auch schon hatte, ihn aber wieder verworfen habe.
Aktuelles(April 2003):
Der nächtsten Wahl sehe ich mit Verzweiflung entgegen, da ich derzeit nicht mehr weiß, welches das geringere Übel ist. Zusätzlich verkommt der Parteitag immer mehr zu billigem Kabarett, und wir steuern einem Medien-Staat, wie die USA es uns vorgemacht haben entgegen.
Aber trotzdem dran denken: WER NICHT WÄHLT, DARF AUCH NICHT KLAGEN.
... Atomkraft
Kernenergiegegner gibt es viele - besonders in Deutschland; und an den Hochschulen. Und ich möchte zu diesem Thema hier einmal etwas klarstellen: Ich bin für Kernkraftwerke in Deutschland. Dafür hab ich ganz bestimmte Gründe, die bitte jeder hier lesen sollte, bevor er mich verurteilt!
Ich bin mir der Gefahren radioaktiver Strahlung durchaus in vollem Maße bewußt, und ich sehe auch bei den bisherigen Opfern nicht einfach weg. Ebenso wie die Gesundheit des Menschen liegt mir die Natur am Herzen. Aber: Hier in diesem Land wird der weltweit höchste Sicherheitsfanatismus betrieben, um jegliche Gefährdung "auszuschließen". Ich bin davon überzeugt, dass bei den vorherrschenden Sicherheitsbestimmungen keine Strahlenbelastung der Umwelt in Deutschland entsteht.
Neben den mangelnden und doch so oft zitierten Alternativen, auf die ich im nächsten Abschnitt noch eingehen werde hat eine Abschaffung der AKWs in Deutschland schwerwiegende Folgen für unsere Wirtschaft und auch für die Umwelt!!!
Denn, was glaubt Ihr wohl was passieren wird, wenn wir hier alle AKWs abschalten? Wo kommt dann der Strom für's Fernsehen und die Handys her? Die Antwort ist einfach wie erschreckend: Aus dem Ausland. Das hat jetzt bitte keiner falsch zu verstehen und mir eine ausländerfeindliche Gesinnung nachzusagen. Es ist nur ganz einfach furchtbar unklug, die angrenzenden Staaten dazu zu treiben mehr AKWs zu bauen, um uns dann damit zu versorgen! Denn eins ist mal klar: unser Strombedarf kann durch keine uns zur Verfügung stehenden Quellen gedeckt werden. Wind reicht nicht, Gezeiten haben wir kaum und Solarstrom ist meiner Auffassung nach nur in der Raumfahrt sinnvoll, da die Herstellung einer Solarzelle mehr Energie erfordert als sie in ihrer begrenzten Lebenszeit überhaupt wieder einbringen kann. Sie sind daher nur in der Raumfahrt als "Energiepuffer" sinnvoll einzusetzen. Darüber hinaus sind die Komponenten nicht recyclebar und giftig.
Aber zurück zum Auslands-Problem: Das wir unser Geld in die Konjunktur anderer Staaten statt in die eigene stecken, kann wohl nicht besonders schlau sein. Aber daß wir das Risiko einer nuklearen Katastrophe weiter erhöhen, kann und darf absolut nicht unser Intresse sein. Denn vom definitiv schlechteren Sicherheitsstandard und der Tatsache, dass die AKWs dann sowieso an der deutschen Grenze stehen würden (Leitungsverluste klein halten), wissen wir wohl auch alle, was passiert, wenn ein "gesunder" Wettbewerb einsetzt: Jeder Stromlieferant will der billigste sein... mehr brauch ich wohl nicht zu sagen.
Daher kann es nicht in unserem Intresse sein, die AKWs in der nächsten Zeit hier in Deutschland vom Netz zu nehmen. Wir sollten uns vielmehr darauf besinnen, alternative Verbrauchsmodelle zu entwickeln anstatt den wachsenden Energiebedarf durch unüberlegte Politik decken zu wollen.
Für sauberen Strom gibt's Nucleo Stop
... Fernsehen
Bei mir bleibt die Glotze aus! Es gibt definitiv nichts gescheites im Fernsehen zu sehen. Daher ist es blanke Zeitverschwendung die man besser für anderes nutzen sollte, da man sie am Ende des Lebens nicht rückerstattet bekommt.
Ich möchte damit nicht sagen, dass ich alle Filme für überflüssig halte: Ich finde es fantastisch, wie es manchen Regiesseuren gelingt, Stimmungen einzufangen und den Zuschauer zu verzaubern. Aber nicht mit Werbeunterbrechung! Das Medium Film ist ja auch sehr vielseitig einsetzbar: Dokumentation und Unterhaltung sind nur einige.
Der Aspekt, der das Fernsehen für mich vom Kino- oder Videofilm unterscheidet ist schlicht die Zeitspanne, in der ich mich unterhalten lasse ohne selbst etwas zu leisten. Meinen Beobachtungen nach hält sich der Mensch an einem, im TV ausgestrahlten Film wesentlich länger auf als an einem Video. Die Gründe leuchten wohl jedem ein. (Ein Freund wollte mal für seine Freundin bzw. für die Allgemeinheit eine TV-Fernbedienung mit nur einem Knopf entwerfen: Der Weg-Schalt-Taste. Seinen Beobachtungen nach schalten die Menschen beim "zapping" nicht UM sondern WEG.)
... Frauen
Sie sind wunderbar, rätselhaft und wunderbar rätselhaft.
Aber am wichtigsten ist wohl, dass sie sich in vielerlei Hinsicht von den Männern unterscheiden. Ich glaube das hier fortzuführen wird mich viel Zeit kosten...
... Drogen
Ich konsumiere selten Alkohol, nehme keine Drogen oder Medikamente und bin toleranter Nichtraucher. Aber nicht aus Überzeugung (obwohl die sicher auch nicht gut sind), sondern einfach nur so. Das hat nichts mit meinen Idealen zu tun. Ich erwähne das, um nicht den Eindruck zu erwecken ich fände diese Genußmittel bzw. die Menschen, die sie konsumieren in irgendeiner Weise schlecht. Ich nehm nur ganz einfach keine.
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